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news Kein Schnellschach-Turnier am 20. März! - vom 14.03.2020, 16:45
HS
Am nächsten Freitag (20. März) hätte das vierte und letzte Turnier unserer Schnellschachserie auf dem Programm gestanden. Aus gegebenem Anlass haben wir uns entschieden, das Turnier an diesem Termin nicht stattfinden zu lassen. Die Idee ist im Moment, das Turnier zu einem späterem Zeitpunkt (Ende April oder Mai) nachzuholen. Sobald wir Klarheit darüber erlangt haben, wie wir das Turnier auf die beste Weise zu Ende bringen können, werden wir informieren.
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news Absage auf Bezirksebene - vom 14.03.2020, 12:39
Joachim
Hallo zusammen, auch auf Bezirksebenen fällt der Spielbetrieb bis zum 20.04.2020 zunächst aus. Siehe beigefügter Link. Viele Grüße Joachim
Links zum Thema: Schachbezirk lippe
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news Spielbetrieb auf OWL und NRW Ebene ausgesetzt - vom 13.03.2020, 22:30
Hoffi
Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie wird der gesamte Spielbetrieb auf Ebene des Schachverbandes OWL (Regionalliga, Verbandsliga A und B, Verbandsklasse A und B) und auf NRW Ebene bis auf Weiteres ausgesetzt.
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news An der schönen blauen Donau - vom 09.03.2020, 11:11
ReneW
An der schönen blauen DonauDer Sieg im letztjährigen Achtelfinale der Deutschen Pokalmeisterschaft in und gegen Oranienburg berechtigte die Schachfreunde, auch dieses Jahr wieder im Achtelfinale anzutreten. Mitkonkurrenten in der Zwischengruppe 1 waren der oftmalige Deutsche Meister OSG Baden-Baden, Zweitligist SK Zehlendorf und die SG Post/Süd Regensburg, die auch die Ausrichtung übernahmen; gespielt wurde in Neutraubling vor den Toren Regensburgs. Auf Grund der langen Anreise machte sich unsere Delegation bestehend aus Kapitän Andre, Tristan, Matthias und René bereits am Freitagnachmittag auf den Weg. Im wunderschönen Hotel angekommen und verköstigt bereitete man sich mental auf das große Duell am nächsten Tag vor. Der Samstagvormittag wurde genutzt, um das schöne Regensburg mit mittelalterlichem Stadtkern und Donau zu erkunden. Die Auslosung hielt dann die SK Zehlendorf für uns bereit; in der Nachbetrachtung ein glückliches Los, denn die Berliner waren nicht mit ihrem stärksten Kontingent angereist. Tristan hatte verhältnismäßig einfaches Spiel, da sein Gegner auf aktive Gegenmaßnahmen verzichtete. In seinem Element häufte Tristan nach und nach positionelle Vorteile an, um dann den Königsflügel aufzubrechen und seinen Gegenüber im Angesicht eines Mattnetzes zur Aufgabe zu bewegen. Matthias kam eigentlich gut aus der Eröffnung und hatte komfortable Position, musste dann aber zurückweichen. Die aktiven gegnerischen Figuren erzwangen ein Turmendspiel, in dem beide Seiten zwei verbundene Freibauern besaßen; die schlechtere Königsposition und die weiter zurück gebliebenen Freibauern entschieden die Partie jedoch zu unseren Ungunsten. Andre hatte früh das Läuferpaar erobert und langanhaltende Initiative. Auch als das Läuferpaar halbiert wurde, war die Position wegen der besseren Leichtfigur nie unbequem. Aufgrund der Situation an Renés Brett musste Andres Gegner jedoch auf Gewinn spielen und verlor dabei einige Bauern, die Andre im Endspiel zum Sieg führte. René fand eine für den Königsinder typisch scharfe Stellung vor, die wohl angenehmer für Weiß zu spielen war. Dann jedoch stellte sein Gegner eine Qualität ein und das Blatt wendete sich. Nachdem René die gegnerische Bauernmasse im Zentrum egalisieren konnte, verblieb ein Endspiel mit Springer gegen Turm und jeweils drei Bauern an einem Flügel. Nach dem Tausch eines Bauern wickelte Renés Gegner zu einem ungünstigen Zeitpunkt in ein reines Turm-gegen-Springer-Endspiel ab, in dem der Springer nicht mehr zum König zurückkehren konnte und bald gefangen wurde. Mit diesem 3:1 Sieg hatten wir das große Ziel, die Qualifikation für das kommende Achtelfinale, geschafft; mehr noch, in der parallelen Begegnung schlug die OSG Baden-Baden die Gastgeber SG Post/Süd Regensburg souverän mit 4:0, sodass am Sonntag der Deutsche Meister auf uns wartete. Leider konnten wir im Viertelfinale nicht an die gute Leistung des Vortages anknüpfen und boten unter dem Strich zu wenig Gegenwehr. René traf früh einige Fehlentscheidungen, ließ sich von GM Jan Gustafsson die Dame fangen und musste bereits nach 17 Zügen aufgeben; nicht viel besser erging es Andre, der gegen GM Philipp Schlosser eine Taktik übersah und ebenso die Segel streichen musste. Auch Tristan war gegen GM Arkadij Naiditisch chancenlos; sein Bauernsturm am Königsflügel wurde egalisiert, das Zentrum aufgebrochen und die Stellung infiltriert, sodass Tristan in einem verlorenen Turmendspiel verblieb. Den Höhepunkt des Tages feierte Matthias, der mit den weißen Steinen gegen IM Matthias Dann eine solide Leistung bot und nach Abtausch aller Leichtfiguren ein Remisangebot erhielt. Mit einem halben Punkt gegen den Deutschen Meister, einem netten Plausch mit unseren Gegnern und einer frühen Rückreise können wir also auch mit dem Ergebnis des Sonntages zufrieden sein. Nach diesem Erfolg freuen wir uns bereits auf das Achtelfinale im nächsten Jahr. Dank geht an die Gastgeber für die nette Ausrichtung und ein Glückwunsch an die OSG Baden-Baden für das Erreichen des Final Fours.
Links zum Thema: Alle Ergebnisse
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news Punkteverlust am 1. Spieltag in der U20 - vom 08.03.2020, 20:06
Alice Ali
Am Samstag den 07.03 spielte einerseits unsere 3. Mannschaft im Gemeindehaus gegen Lemgo und außerdem auch die U20 gegen Lippstadt. Da Alice und Caitlin in der 3. Mannschaft spielten und Tristan nicht da war, konnte die Jugend leider nicht in Bestaufstellung antreten. Ungefähr eine Stunde nach Spielbeginn verlor Hannah Schäfer an Brett 6, nachdem sie ein taktisches Motiv übersah. Philipp und sein Gegner tauschten früh alles ab und gingen ins Endspiel, wo Philipp einen Bauern weniger hatte und schlussendlich verlor. Unser jüngster Spieler Cem Sari konnte sich seinem Gegner gut widersetzen, verlor jedoch dann leider im Mittelspiel. So waren nur noch die ersten drei Bretter am Spielen. Milian spielte an Brett 2 gegen einen DWZ-überlegenen Gegner, spielte trotzdem sehr stark, doch konnte sich leider nicht bis zum Schluss durchsetzen. Leider konnte Halaz, an Brett 2, sich ebenfalls nicht gegen ihren Gegner durchsetzen und verlor. Nun spielte nur noch Jan gegen den achtjährigen Hussain Besou, welcher eine DWZ von knapp 1900 hat. Leider verlor auch er im Mittelspiel durch einen schwerwiegenden Fehler die Partie. So konnte sich die Liemer Mannschaft leider keinen Mannschafts- und auch keinen Brettpunkt holen. Der nächste Spieltag ist für uns spielfrei und danach geht es wieder mit voller Energie weiter smilie Bericht von Jan Ali
Links zum Thema: Ergebnisse
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news Pokalaus gegen Baden-Baden - vom 08.03.2020, 19:28
HS
Unsere Pokalmannschaft ist heute nach einer 0,5-3,5-Niederlage gegen Baden-Baden aus dem DSB-Pokal ausgeschieden. Einzelergebnisse: FM Tristan Niermann (2266) - GM Arkadij Naiditsch (2675) 0-1, FM René Wittke (2304) - GM Jan Gustafsson (2645) 0-1, FM Matthias Krallmann (2133) - IM Matthias Dann (2527) Remis, André Schaffarczyk (2084) - GM Philipp Schlosser (2514) 0-1.
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news Punkteteilung beim Lokalderby - vom 08.03.2020, 13:59
Huebi
Im Gemeindehaus war gestern richtig was los. Die Drittvertretung versuchte sich gegen die Dritte der Königsspringer aus der Vorstadt, die U20 spielte gegen Turm Lippstadt und beim OWL-Dähnepokal stand die Partie von Fr. Pozo gegen Nils Stukenbrok (die Älteren unter uns können sich an ihn erinnern..) auf dem Programm. Früh remisierten Herbert Wangert und Alexander Schäfer, kurze Zeit später hatte Frank Himpenmacher Materialvorteil gegen Günter Menge zum Vorteil verwertet. Henning Meyer spielte am Spitzenbrett gegen Norbert Rauch, der nach einem Krankenhausbesuch direkt eingeflogen wurde. In der Anfangsphase stellte Henning bei der Eröffnung Ungenauigkeiten fest, die er zum vollen Punkt bei komplexer Stellung verwerten konnte. Die Partie zwischen Alice Ali und Richard Zaiser hielt sich lange Zeit im Remisbereich, der gute Richard konnte allerdings einen freien Bauern zum vollen Punkt verwerten. Detlef Hübner dominierte das Brett gegen den verzagt agierenden Jordan Stamenkovic. Als die Partie gerade im Remis zu versanden drohte, ließ sich der gute Jole auf freier Wiese mattsetzen und Detlef revanchierte sich für eine dumme Niederlage aus 1982 zum 3,5-1,5 für die Hausherren. Konrad Rost hielt erkältungsbedingt die Partie lange Zeit im Gleichgewicht, ließ sich in der 3. Spielstunde jedoch überspielen. Caitlin Schalk und Wolfgang Hubrich hauten sich drei Stunden lang Türme und Leichtfiguren um die Ohren, Caitlin spuckte zwei Leichtfiguren gegen einen Turm. Der sich im Moment in Topform befindliche Wolfgang fügte Caitlin die erste Saisonniederlage zu zum 3,5-3,5. Am Brett 2 führten Katharina Nolte und Holger Holländer ein besonderes Gemälde schachlicher Leidenschaft auf. Nach 4:30 Std. schließlich stand fest, dass der gute Holger einen Mehrbauern nach allzeit komplexer Stellung nicht verwerten konnte zum 4:4. Die Punkteteilung tut uns nicht weh. Gewinnen müssen wir eh gegen Lippe-Süd für den Aufstieg. Gespielt wird Ende April in Horn.
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news Lieme steht im Viertelfinale des DSB-Pokal! - vom 07.03.2020, 20:29
HS
Mannschaftsführer André hat soeben mitgeteilt, dass unsere Mannschaft im Achtelfinale den SK Zehlendorf mit 3-1 besiegen konnte! René, Tristan und André gewannen ihre Partien, Matthias verlor. Der Gegner morgen im Viertelfinale heißt OSG Baden-Baden... (mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger, etc.).
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news Niederlage in Rietberg - vom 01.03.2020, 20:29
Joachim
Zur 7. Regionalligarunde war unsere Zweite gleich doppelt geschwächt. Brett 1 und 2 fehlten und so versuchte man zu Siebt das Beste daraus zu machen. Der Starke Aufsteiger aus Rietberg trat erneut in Bestbesetzung an und ging an Brett 1 kampflos in Führung. An allen anderen 7 Bretter entwickelten sich spannende Partien. Holger Holländer (als Ersatz eingesprungen) lehnte ausgangs der Eröffnnung als Schwarzer ein Remisangebot ab, entwickelte dann aber vielleicht den falschen Angriffsplan. Er geriet am Königsflügel stark unter Druck. Sein Gegner wählte dann aber nicht die beste Abwicklung und die Partie endete doch noch Remis. Udo konnte mit der Eröffnung sehr zufrieden sein und stand sehr ordentlich. Die Partie verflachte nach einigem Abtausch und endete ebenfalls Remis. Marvin Hueck stand unter erheblichen Druck und auch Joachim entglitt eine gute Stellung. Erfreulich dagegen die Partienentwicklungen bei Marvin Karsunke und Andreas die Anlass zu Hoffnung gaben. Dann verpasste Lars leider eine Remisabwicklung in einer lange ausgeglichenen Stellung. Somit stand es 1:3. Andreas musste sich ebenfalls auf eine Zugwiederholung einlassen und Marvin Hueck gelang es seine Stellung zu konsolidieren aber zum Gewinn reichte es auch hier nicht (Zwischenstand 2:4). Joachim hatten zwischenzeitlich im Turmendspiel zwei Bauern weniger, kämpfte aber unverdrossen an der Seite von Marvin. Marvin übersah dann leider in chancenreichen Stellung, bei weglaufender Zeit eine Mattdrohung des Gegners. Im Gegenzug stellte Joachim´s Gegner einen Bauern ein und musste sich danach mit Remis begnügen. Endstand nach gut sechs Stunden somit 2,5 : 5,5.
Links zum Thema: Bericht von Turm Rietberg - Regionalliga
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news Auswärtspunkte mit viel Dusel - vom 18.02.2020, 12:09
ReneW

Am vergangenen Sonntag trat unsere Erstvertretung zur sechsten Runde der NRW-Liga im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim an. Obwohl Arnold und Matthias leider ausfielen, fanden wir starken Ersatz in der Wohlfühlzweiten in Person von Joachim und Marvin H. In freundlicher Atmosphäre und bei kostenloser Verpflegung begab man sich alsbald an die Bretter.

Nach etwa drei Spielstunden bot sich den Schachfreunden jedoch kein gutes Bild: zwar hatte Andre W. mit Schwarz früh remisiert, doch konnte man die Stellungen von René, Joachim und Tristan nur mit klar schlechter über positionell sehr bedenklich bis hin zu glatt verloren beschreiben, während sich nirgends ein klarer Gewinn abzeichnete. Der Mannschaftskampf kippte, als sich Tristan dem Würgegriff entziehen konnte und seine Partie sogar gewann; auch René konnte seine Partie nach Abwicklung ins Endspiel gewinnen. Weitere solide Remisen von Andy und Holger wurden ergänzt durch schön herausgespielte Siege von Andre S. und Marvin H. Nur Joachim musste sich leider seinem Gegenüber beugen.

Unter dem Strich bleibt ein ob den Ergebnissen an den Spitzenbrettern glücklicher Auswärtssieg bei freundlichen Gastgebern. Die Tabellensituation bleibt damit unverändert; die Liemer befinden sich weiterhin in Lauerstellung hinter den Schachfreunden aus Brackel und Köln. Das nächste Heimspiel wurde aufgrund der deutschen Pokalmeisterschaft bereits vorverlegt und findet am 1.März im Gemeindehaus statt.

Zu den Partien: René formierte in der Réti-Eröffnung ungestüm einen Bauernrammbock auf der g-Linie. Schwarz konterte mit aktivem Gegenspiel im Zentrum, sodass er die Initiative an sich riss. Bald gewann Schwarz einen Bauern am Königsflügel und stand klar besser, wickelte dann jedoch verkehrt ab und verlor den Mehrbauern wieder. Man fand sich in einem doppelten Turmendspiel wieder, in dem Renés Zentrumsfreibauern in Verbindung mit den gut postierten Türmen den (wenn auch unüberlegt beschrittenen) Gewinnweg ebneten.

In einer Art Damenindisch zentralisierte Tristan vielleicht etwas zu früh seinen Springer auf e4 und befestigte ihn mit f5. Damit war er kurzfristig unterentwickelt und ließ einen Springereinfall auf c7 zu, der gleichzeitig einen Turm be- und eine Gabel drohte, sodass er eine Qualität geben musste. Sein Heil im Angriff suchend zerschmetterte Tristan den Bauernschutz um den gegnerischen König, hatte nun aber einen ganzen Läufer ins Geschäft gesteckt. Sein Kontrahent verpasste es mehrmals, die Damen zu tauschen und so Tristans Angriffsbemühungen ein Ende zu setzen, und wollte stattdessen direkt das Todesurteil am schwarzen Monarchen vollziehen; dabei verlor er aber einen ganzen Turm, verpasste die letzte Ausfahrt in Richtung Remis und musste bald aufgeben.

Andy wandte sich dem vertrauten Londoner System zu und griff sich in der Eröffnung das Läuferpaar. Nach längerem Abtasten versuchte er, die schwachen weißen Felder am Damenflügel mit seinem Läufer auszunutzen; die Stellung war aber zu geschlossen, als dass seine Mitstreiter ihm zu Hilfe hätten kommen können. Als sich die Position endlich etwas öffnete, verblieb Andys Gegner zwar mit hängenden Bauern, aber auch einer zentralisierten Streitmacht und einem Springervorposten, sodass man sich auf die Punkteteilung einigte. Andre W. sah sich in der Italienischen Partie mit einem frühen Springerausfall nach g5 konfrontiert. Nach der bekannten Verteidigung mit einem schwarzen Bauernopfer auf d5 wählte sein Gegenüber eine Nebenvariante, in dem er nicht seinen Läufer sicherte, sondern diesen mit d3 deckte. Das Ergebnis war eine Stellung im dynamischen Gleichgewicht, in der Weiß einen Mehrbauern und eine mächtige Bauernmasse am Damenflügel besaß, Schwarz dagegen mit dem Läuferpaar und leicht besserer Entwicklung aufwartete. Indem Andre die weiße Bauernmasse geschickt unterminierte, gewann er seinen Bauern zurück und hätte mit dem Läuferpaar wohl eine langfristige Initiative gehabt; man vereinbarte jedoch ein Unentschieden.

Auch an Holgers Brett entwickelte sich in der Rossolimo-Variante des Sizilianers ein interessantes Duell. Auch hier stand der weißen Zentrumskontrolle das Läuferpaar gegenüber. Die Initiative wechselte, als Weiß einen seiner beiden Zentrumsbauern tauschte, und somit Diagonalen für Schwarz öffnete. Dann tauschten sich jedoch in der e-Linie mehrere Schwerfiguren und Holger bekam die Möglichkeit, seinen Isolani abzutauschen. Die Stellung vereinfachte sich rasant und man verblieb bei gleicher Bauernanzahl mit ungleichfarbigen Läufern plus Turm; ein Remis war das logische Ergebnis.

Auch auf dem Brett von Kapitän Andre S. bot sich ein Sizilianer, in dem Andre mit Schwarz früh das Läuferpaar ergatterte. Er spielte positionell konsequent mit f5! auf diesen Vorteil; zwar musste sein König auf d7 ein neues Heim beziehen, aber Läuferdiagonalen gegen den weißen König und Kontrolle über das Zentrum entschädigten dafür mehr als adäquat. Einen Schreckmoment musste Andre noch überstehen: als er seinen Monarchen mutig nach d6 stellte, übersah er ein Springeropfer, das zur Rückgewinnung der Leichtfigur geführt und den schwarzen König offen im Kreuzfeuer der weißen Schwerfiguren zurückgelassen hätte. Sein Fingerfehler blieb aber folgenlos, er gewann bei der Öffnung der Linien gegen den weißen König eine Figur und führte diesen Vorteil im Endspiel zum Sieg.

Joachims geliebtes 1.f4 wurde mit einem Doppelfianchetto beantwortet. Er besetzte vielleicht nicht konsequent genug das Zentrum; ein früher Bauernvorstoß hinterließ offene Diagonalen und (nachdem er sich zu c4 gezwungen sah um seine Qualität zu schützen) auch schwache Felder. Unter Mithilfe gelang es Joachim, seine passiven Figuren zu befreien; er spielte aber wohl nicht energisch genug auf Aktivität, um echtes Gegenspiel zu generieren. Nach Abwicklung ins Endspiel musste er sich mit einem einsamen Turm zwei Leichtfiguren und einem Freibauern erwehren: ein unmachbares Unterfangen.

Auf einer nicht zufälligen Erfolgswelle schwimmend zeigte Marvin H. eine sehr solide Leistung. Ein Abtausch-Franzose versprach wenig Spannung, aber Marvin suchte am Damenflügel nach aktivem Spiel. Der Durchbruch gelang ihm, als er mit seiner Dame gierig den b-Bauern fraß. Zwar gab er diesen im Laufe des Mittelspiels wieder zurück, aber nicht ohne die Vorherrschaft seiner Türme auf der b- und c-Linie zu gewährleisten; sein Läufer leistete logistische Unterstützung, in dem er die schwachen Bauern auf a3 und e3 angriff. Seine aktiven Figuren drangen alsbald zum weißen König vor und nachdem Marvin die Zeitkontrolle überstanden hatte, fand er mit einem hübschen Läuferzug den Sargnagel.
Links zum Thema: Liemer Einzelergebnisse - Tabelle
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news Vier Helden und ein Idiot - vom 09.02.2020, 15:59
Huebi
am gestrigen Samstag kreuzten zum Rückkampf in der Bezirksliga unsere beiden Teams die Klingen. Die Vierte hatte aus Personalmangel zwei Bretter freigelassen. Am vierten Brett gab es früh eine Entscheidung. Anton Verstraaten ließ seine Figuren als Flying Dutchman über das Brett schweben, Detlef Hübner zeigte mal wieder betreuungsintensives Patzerschach und übersah eine Abwicklung zum vollen Punkt für Anton und damit die Vierte. An den vorderen Brettern kam es zu rassigen Duellen. Holger Holländer erarbeitete sich eine Gewinnstellung gegen Nils Langenhop, stellte allerdings den Vorteil ein und geriet in Qualitätsnachteil. Holger konnte allerdings konsequent schwache Züge ausnutzen und setzte den guten Nils matt. Joachim Nasdalak riskierte zu viel gegen Frank Himpenmacher aus der Dritten. Frank nutzte den Vorteil aus zum Sieg und zum Zwischenstand von 4-1. Justus Zelesinski und Konrad Rost remisierten bei ausgeglichenem Spielverlauf. Andreas Becker gewann gegen Fabian David einen Bauern, der zum Sieg ausreichte. Nikolas Wollbrink und Caitlin Schalk remisierten zum Endstand von 6-2 für die Dritte. Die Dritte liegt nach knapp Brettpunkten vorn in der Bezirksligatabelle, der Endspurt wird spannend....
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news Unentschieden im Spitzenduell - vom 29.01.2020, 14:38
ReneW
Zum fünften Spieltag der NRW-Liga empfingen wir am vergangenen Sonntag unsere Gäste aus Dortmund Brackel. Jene traten leider nur zu siebt an, sodass Jörg, der aus der zweiten Mannschaft eingesprungen war, einen kurzen Arbeitstag verlebte. Bereits vor Ablauf der Karenzzeit hatte jedoch Matthias einen halben Punkt eingefahren: er kannte sich in der Eröffnung genau so gut aus wie sein Gegner und so kam schnell eine Zugwiederholung zustande. Am ersten Brett kam René gut aus der Eröffnung und stand bereits deutlich besser. Er versäumte es jedoch, genügend Druck auszuüben und so verfloss die Partie langsam zu einem Remis. Am zweiten Brett sah es lange Zeit schlecht aus für Tristan, dessen Zentrum aufgebrochen worden war; die nun offenen Linien und Diagonalen erlaubten es Tristan jedoch, die Figuren des Gegners lahmzulegen. Als diese sich wieder bewegten ging ein Springer verloren und damit auch die Partie. Am dritten Brett tauschten sich schnell die Damen; Arnold schaffte es aber leider nicht, seine Figuren rechtzeitig zu koordinieren: ein Bauer ging verloren und trotz vehementer Gegenwehr im Endspiel ging der volle Punkt an die Gäste. Holgers Gegner gelang gegen den Maroczy-Aufbau der Zentrumsdurchbruch d5 und somit war die Stellung ausgeglichen. Das Turmendspiel, in dem Holger einen Bauern mehr hatte, ging aufgrund von Ungenauigkeiten auf beiden Seiten unentschieden aus. Kapitän Andre S. war im abgelehnten Damengambit zu Passivität verdammt; sein Gegner kontrollierte das Zentrum und wichtige Vorpostenfelder. Ein Turmschwenk auf die g-Linie und der damit verbundene Königsangriff entschieden letztendlich die Partie zu unseren Ungunsten. Die Brackeler hatten somit ausgeglichen und es lag an Andre W., den Kampf vielleicht doch noch für uns zu entscheiden. Durch überlegtes Manövrieren hatte er sich einen Mehrbauern bewahrt, im Damenendspiel mit reduzierter Bauernzahl war dieser Vorteil jedoch nicht genug, um einen vollen Punkt zu erzielen. Mit dem 4:4 konnten unsere Gäste die Tabellenführung behaupten; wir liegen weiterhin in Lauerstellung auf dem dritten Tabellenplatz.
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