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[ Vereinssatzung der Schachfreunde Lieme e.V. ]

SF Lieme.de / Satzung

V E R E I N S S A T Z U N G

des

 
Schachklubs “Schachfreunde Lieme
 
Stand : 13.März 2009
   
 
§ 1
   
 
Name, Sitz und Zweck des Vereins
   
1.1 Der Schachklub „Schachfreunde Lieme“ mit Sitz in Lemgo-Lieme, verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
1.2 Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich neutral.
1.3 Zweck des Vereins ist die Ausübung des Schachsports, die Pflege und Förderung des
Schachspiels,die Teilnahme an Verband- und Ligenturnieren, Durchführung von regelmäßigen
Übungsabenden und Jugendförderung.
1.4 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
1.5 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins mit Ausnahme
  einer Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten und sonstige Auslagen.
1.6 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder
durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1.7 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1.8 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen
des Vereins an die Vereine des Schachbezirkes Lippe, die die Voraussetzung der
Gemeinnützigkeit erfüllen. Diese sind verpflichtet, dass übertragene Vermögen ausschließlich
für gemeinnützigeZwecke selbstlos zu verwenden.
   
 
§ 2
   
 
Mitgliedschaft des Vereins in anderen Organisationen
   
  Der Verein ist Mitglied des Schachbezirkes Lippe, des Schachsportverbandes Ostwestfalen-
  Lippe, des Stadtsportverbandes Lemgo e.V. und des Kreissportbundes Lippe e.V. und des
  Kultur- und Sportringes Lieme mit allen sich aus der Mitgliedschaft ergebenden Rechten und
  Pflichten.
   
 
§ 3
   
 
Mitgliedschaft
   
3.1 Mitglied kann auf Antrag jeder Schachfreund werden. Über die Aufnahme entscheidet
der Vorstand.
3.2 Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Schülern.
3.3 Die Ehrenmitgliedschaft kann erworben werden durch die Annahme der Ernennung. Die
Ernennung erfolgt durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes oder durch 2/3 Mehrheit
bei einer Abstimmung in einer Mitgliederversammlung. Sie geht verloren durch Austritt oder
durch Ausschluss aus dem Verein.
3.4 Ordentliche Mitglieder sind diejenigen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Sie besitzen das aktive und passive Wahlrecht und sind stimmberechtigt.
3.5 Jugendliche im Sinne der Satzung sind diejenigen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch
nicht vollendet haben. Schüler im Sinne der Satzung sind diejenigen Mitglieder, die das 14.
Lebensjahr noch nichtvollendet haben.
3.6 Jugendliche und Schüler wählen den Jugendvertreter, der durch die Versammlung der
ordentlichen Mitglieder bestätigt werden muss. Er vertritt die Interessen der Schüler und
Jugendlichen bei Vorstandssitzungen und in der Mitgliederversammlung und ist den
ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt.
   
 
§ 4
   
 
Austritt und Ausschluss
   
4.1 Die Mitgliedschaft erlischt durch:
1.Austritt
2.Ausschluss
3.Auflösung des Vereins
Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen und frühestens zum 30.06., bzw. 31.12.
des Kalenderjahres wirksam. Erfolgt die Anzeige des Austritts im ersten Kalenderhalbjahr
wird der Austritt mit entsprechenden Folgen für die Beitragspflicht zum 30.06., bei Austritt
im zweiten Kalenderhalbjahr zum 31.12. wirksam. Diese Regelung gilt für ein Ausscheiden
nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 (Ausschluss) entsprechend.
4.2 Der Ausschluss eines Mitgliedes kann auf Vorschlag des Vorstandes oder auf Antrag von
sechs Mitgliedern nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt werden:
1.bei groben und/oder wiederholten Vergehen gegen die Satzung und/oder die
Vereinsinteressen
2.bei Nichtzahlung der Beiträge trotz Aufforderung.
4.3 Zur Mitgliederversammlung, bei der über einen Ausschlussantrag entschieden werden soll, ist
mindestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung  jedes ordentliche Vereinsmitglied
unter Verweis auf den Tagungspunkt „ Beschlussfassung  über einen Ausschlussantrag“ zu laden.
Zum Ladungszeitpunkt muss dem Betroffenen mindestens zwei Wochen vorher durch ein Vorstandsmitglied
mitgeteilt werden, dass und aus welchem Grund mit Darstellungdes Sachverhaltes im Einzelnen ein Antrag
auf seinen Ausschluss vorliegt. Tritt das Vereinsmitglied aus, erledigt sich das Verfahren. Eine Ladung oder eine
Abstimmung, sofern bereits geladen ist, erfolgt nicht mehr. Nach Ergehen der Ladung
ist jedem ordentlichen Vereinsmitglied auf Wunsch die betroffene Person und die
Gründe für das Ausschlussverfahren mitzuteilen. Der Vorstand kann auch beschließen,
Person und Gründe bereits in der Ladung zu benennen. Für den Ausschluss ist eine 2/3
Mehrheit erforderlich
4.4 Vom Zeitpunkt des Ausschlussbeschlusses an darf der Betroffene nicht mehr am
Vereinsleben teilnehmen.
   
 
§ 5
   
 
Organe des Vereins
   
  Organe des Schachklubs „Schachfreunde Lieme“ sind die Mitgliederversammlung und der
  Vorstand.
   
 
§ 6
   
 
Die Mitgliederversammlung
   
6.1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Schachklubs „Schachfreunde Lieme“. Sie setzt sich
aus den ordentlichen und gleichgestellten Mitgliedern zusammen.
6.2 Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
1.Festlegung der Richtlinien für die Arbeit innerhalb des Vereins.
2.Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit des Vorstandes.
3.Kontrolle der Beschlüsse des Vorstandes.
4.Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung
5.Entgegennnahme der Berichte des Vorstandes.
6.Entgegennnahme des Berichtes der Kassenprüfer
7.Entlastung des Vorstandes.
8.Wahl des Vorstandes.
9.Beschlussfassung über vorliegende einfache Anträge.
10.Beschlussfassung über satzungsändernde Anträge.
11.Beschlussfassung über Ausschlussanträge.
12.Beschlussfassung über die Höhe der Beiträge
6.3 Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres
  durch den Vorstand einzuberufen.
6.4 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand binnen vier Wochen nach Antrag einberufen werden.
6.5 Zu jeder Mitgliederversammlung muss spätestens zwei Wochen vor der Tagung eine schriftliche Einladung
mit genauer Angabe der Tagesordnung an die Mitglieder gehen. Bei satzungsändernden Anträgen ,
bei Auschlussverfahren oder Vereinsauflösung verlängert sich die Ladungsfrist auf vier Wochen.
6.6 Einfache Anträge an die Mitgliederversammlung bedürfen der Schriftform und sind bis zum Beginn der
Versammlung an den Vorstand einzureichen. Satzungsändernde Anträge aus dem Kreis der ordentlichen
Mitglieder werden auf der regelmäßigen Jahreshauptversammlung zu Beginn des Kalenderjahres behandelt
und sind dem Vorstand bis zum 31. 12. schriftlich zuzuleiten. Sie müssen schriftlich begründet und von
mindestens 6 ordentlichen Mitgliedern durch ihre Unterschrift unterstützt werden.
6.7 Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 % der
ordentlichen  Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden durch einfache Mehrheit gefasst, soweit diese
Satzung nichts anderes bestimmt Stimmenthaltungen gelten bei allen Wahlen und allen Abstimmungen als nicht
abgegebene Stimme. Mehrheiten - gleichgültig, ob einfache, 2/3 oder 3 Mehrheiten - ermitteln sich stets nach
der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Über Sachen wird offen und mündlich, über Personen auf Antrag
geheim und schriftlich abgestimmt.
6.8 Bei Vorstandswahlen ist gewählt, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen
erhält. Erhält kein
Kandidat die erforderliche Mehrheit, so wird die Wahl wiederholt.
Ergibt sich auch im zweiten Wahlgang diese Mehrheit nicht, so findet eine engere
Wahlzwischen den beiden
Kandidaten statt, die beim zweiten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. Gewählt
ist, wer diemeisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
   
 
§ 7
   
  Der Vorstand
   
7.1 Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
1. dem 1. Vorsitzenden
2. dem 2. Vorsitzenden
3. dem Spielleiter
4. dem Schriftführer
5. dem Kassierer
6. dem Jugendwart
7.2 Vorstand im Sinne des BGB ist der 1. Vorsitzende des Schachklubs „Schachfreunde Lieme“.
Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er ist befugt, Dritten eine generelle
widerrufliche Vollmacht zu erteilen, Erklärungen zu Vorstandsbeschlüssen nach außen hin
abzugeben, bzw. die unwiderrufliche Vollmacht zu erteilen, denVorstand bei einem bestimmten
Einzelgeschäft zu vertreten.
7.3 Der Vorstand regelt alle Vereinsangelegenheiten, sofern diese nicht ausdrücklich per Satzung
der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er hat die Beschlüsse der Mitglieder-
versammlung zur Ausführung zu bringen.
7.4 Vorstandssitzungen finden bei Bedarf statt und müssen auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes
vom Vorsitzenden unter Angabe der Gründe binnen zwei Wochen einberufen werden.
Sie sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
7.5 Im Vorstand hat jedes Mitglied eine Stimme. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit
gefasst. BeiStimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
7.6 Der Vorstand ist befugt, satzungsändernde Anträge in jede Mitgliederversammlung unter
Beachtung der vierwöchigen Ladungsfrist einzubringen.
7.7 Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer eines Jahres von der
Mitgliederversammlung gewählt.
7.8 Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.
7.9 Der Vorstand kann Mitglieder, mit deren Einverständnis, zu besonderen Tätigkeiten
heranziehen. Diese Mitglieder sind bei Entscheidungen, die ihren Tätigkeitsbereich betreffen,
bei Vorstandssitzungen stimmberechtigt.
7.10 Die Mitglieder des Vorstandes und die beauftragten Mitglieder nach § 7.9 üben ihre Tätigkeit
ehrenamtlich aus. Ihnen können durch Beschluss der Mitgliederversammlung pauschale
Aufwandsentschädigungen bis zur steuerlichen Höchstgrenze zugesagt werden.
   
 
§ 8
   
 
Beiträge
   
8.1 Die Mitglieder des Schachklubs „Schachfreunde Lieme“ zahlen Monatsbeiträge, die jährlich zu
entrichten sind.Die Beiträge sind zum 30.04. des Kalenderjahres im voraus zu entrichten,
Zeitpunkt des bzw. zum Vereinsbeitritts
8.2 Alle Vereinsmitglieder sind beitragspflichtig. Über eine Beitragsfreistellung oder
Beitragsermäßigung einesVereinsmitgliedes entscheidet auf Antrag der Vorstand.
8.3 Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
   
 
§ 9
   
 
Protokollführung und Beurkundung von Beschlüssen
   
9.1 Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll muss eine Liste
der anwesenden Personen, die eingereichten Anträge, sowie Beschlüsse samt
Abstimmungsergebnissen enthalten.
9.2 Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen,und
vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
   
 
§ 10
   
  Satzungsänderungen
   
  Bei Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich.
   
 
§ 11
   
 
Auflösung des Vereins
  Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
  beschlossen .werden Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur ein Punkt, u.z. „
  Auflösung des Vereins“ stehen. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlungdarf nur
  erfolgen, wenn es
  a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 3 aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder
  b) von 2/3 der ordentlichen Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wird.
 
  Für eine Auflösung  ist eine 3  Mehrheit erforderlich. Die Abstimmung ist namentlich
  vorzunehmen.
   
 
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  Die vorstehende Vereinssatzung wurde beschlossen durch die Mitgliederversammlung
  des Schachklubs „Schachfreunde Lieme“ anlässlich der Gründungsversammlung am
  09. Juni 1986, der Mitgliederversammlung vom 18. August 1986, der Mitgliederver-
  sammlung vom 03. Februar 1989, der Mitgliederversammlung vom 10. März 2003 und
  der Mitgliederversammlung vom 13. März 2009
   
  Schachfreunde Lieme e. V.
   

Joachim Stork
(1.Vorsitzender)  

Hans - Helmut Rieth
(Schriftführer)
Helmut Rathmann
(Versammlungsleiter)

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